Die Insel Comacina ist ein 600 Meter langes und 200 Meter breites Landstück mit einer wilden und fast unberührten Landschaft.
In der Vergangenheit wurde mehrmals um sie gekämpft wegen ihrer strategischen Position im Inneren des Sees von Como.In vergangenen Zeiten wurde die Insel von Byzantinern und Longebarden eingenommen, im Mittelalter fanden einige Kirchen auf ihr statt und eine Burg auf ihr errichtet, die später von den Einwohnern aus Como zerstört wurde.
Die Insel wird von Gelehrten als Pompei lariana bezeichnet da man auf ihr Reste ihrer Geschichte finden kann: alte römische Mauern, einen Turm in dem sich ein Baptisterum aus dem 5. Jahrhundert befindet, und das Oratorium San Giovannis aus dem Barock.
Legenden erzählen das im Jahre 1169 der Bischof von Como, Vidulfo, einen Fluch über die Insel legte: “Die Glocken werden nicht mehr läuten, man wird hier keine Steine mehr aufeinander setzen, keiner wird euch mehr aufnehmen, ein grausamer Tod wird über euch kommen“.
Die Angst das dieser Fluch wahr werden könnte sorgte dafür das Touristen und Gelehrte sich der Insel fernhielten, bis ins Jahr 1950 als ein einzelner Mann, Lino Nessi, beschloss gegen den Fluch anzutreten und auf der Insel das Restaurant "La Locanda" eröffnete.
Er hörte auf den Vorschlag eines englischen Schriftstellers, Francis Dale, und nahm einige Vorkehrungen gegen den Fluch. „La Locanda“ gibt es heute noch und jede Speise wird mit dem „rito del fuoco“ beendet. Man bereitet eine Mixtur aus Aquavite, Zucker und Kaffee gebräu vor, die den Gäste angeboten wird und unter läuten einer Glocke getrunken wird. Dieser Ritus soll Glück bringen und das Böse fernhalten.