Eine herrliche und wenig bekannte Gegend: der Regionalpark der Seen Suviana und Brasimone, der auch als „Park der Seen“ bekannt ist.Er erstreckt sich auf eine 3500 Hektar großen Fläche im Herzen des nördlichen Apenninengebirges bei Bologna, nah bei der Grenze zu der Toskana, und umfasst einen Teil der Bergverläufe der Sturzbäche Limentra di Treppio und Brasimone. Eine Gegend, die sich durch zwei ausgedehnten, künstliche Seen auszeichnet, die zur Energiegewinnung angelegt wurden und inmitten von bewaldeten Hängen, Wiesen, bebauten Feldern, Gesträuch und steilen Felswänden liegen.
Dichte Kastanien-, Buchen- und Nadelwälder bieten zahlreichen Hirschen Zuflucht, deren Anwesenheit man zu bestimmten Jahreszeiten stark spürt. In dem Park stößt man auch auf antike Ortschaften und charakteristische Landansiedlungen, in denen auch heute noch die Atmosphäre der Bergvölker aus anderen Zeiten vorherrscht.
Das Konsortium, das den Park leitet und sich aus der Provinz Bologna, der Berggemeinde Alta e Media Valle del Reno und den Gemeinden Camugnano, Castel di Casio und Castiglione dei Pepoli zusammensetzt, erklärte, dass der Park noch in Erwartung des territorialen Plans ist, aber bereits über ein eigenes Zentrum verfügt (in Camugnano, wo man Informationen er sämtliche Führungen und Ausflüge erhalten kann).
Außer den Hirschen kehrten auch die Wölfe zurück, die von der Präsenz der Beute angezogen wurden. Anfang der Neunzigerjahre erblickte man dann die ersten Vertreter einer Tierart, die in dieser Gegend normalerweise sehr selten ist: das Stachelschwein, ein Nagetier mit vorwiegend afrikanischen Ursprüngen, das allerdings auch in Zentral- und Süditalien lebt und sich in den letzten Jahrzehnten im Norden Italiens stark vermehrte.
Juni.2002
Der Park (auf Italienisch)
Das Parkportal (auf Deutsch)