Es handelt sich um ein typisches Molkereiprodukt aus der Lombardei, vor allem aus den Gegenden um Lodi und Abbiategrasso.Die Ursprünge dieser Käsesorte sind unbekannt, auch wenn ihre Herstellung und ihr Gebrauch auf einige Jahrhunderte zurückgehen. Ebenso ist die Etymologie des Begriffs „mascarpone“ ungewiss: Die glaubhafteste Theorie führt ihn auf die Wörter „maschera“ oder „mascarpia“ zurück, die im lombardischen Dialekt „ricotta“ (eine relativ ähnliche Käsesorte) bedeuten.
Was den Mascarpone charakterisiert und ihm ein derart andersartiges Aussehen und so eigenen Geschmack verleiht, ist die Tatsache, das er nicht etwas aus Milch, sondern aus Milchrahm hergestellt wird.
Einst wurde er ausschließlich im Herbst und im Winter hergestellt und unverpackt oder in 100-200 g. Portionen in kleinen Stoffbeutelchen verkauft. Heute ermöglichen die modernsten Kühltechniken seine Lagerung und seinen Verzehr das ganze Jahr über.
Das Mascarpone sollte frisch verzehrt werden und eignet sich für die Zubereitung von köstlichen Desserts. Er ist hervorragend mit Bitterschokoladensplittern und ein wenig Zucker, mit kräftigen Likören, wie zum Beispiel kubanischer oder jamaikanischer Rum, oder auch mit einem delikaten Rosolio (ein süßer Likör mit geringem Alkoholgehalt).
August.2002
In Zusammenarbeit mit E.R.S.A.F., Ente regionale per i Servizi all’Agricoltura ed alle Foreste.