Im großen Panorama des italienischen Theaters und Kinos hat sich die mailändische Schauspielerin Mariangela Melato einen wichtigen Platz verdient.Ihre Karriere die 1960 mit der Theatergruppe von Fantasio Piccoli begann, ist in dauerndem Vormarsch, aufgeteilt zwischen Theater, Fernsehen und Kino.
Am Anfang der sechziger Jahre arbeitet sie mit Dario Fo in "Settimo ruba un po' meno" (Settimo klau’ etwas weniger) und "La colpa è sempre del diavolo" (Die Schuld ist immer vom Teufel), dann beginnt sie im Kabarett mit Crivelli und Cobelli.
1967 spielt sie unter der Regie von Luchino Visconti in "Monaca di Monza" mit, im Jahr darauf im "L'Orlando furioso" unter Regie von Luca Ronconi, zur selben Zeit beginnt ihre Karriere im Kino.
Eine Erinnerung wert sind ihre Interpretationen neben Giancarlo Giannini in den Filmen von Lina Wertmuller, aber auch die unter der Regie von Elio Petri - "Todo Modo" und "La classe operaia va in Paradiso" - , Mario Monicelli - "Caro Michele" -, Franco Brusati - "Dimenticare Venezia" - Cristina Comencini - "La fine è nota"-, Claude Chabrol - "Nada" -.
Das Theater bleibt trotzdem ihre wahre Leidenschaft, aus diesem Grund kehrt sie immer wieder zurück auf die Bühne wo sie unter Visconti und Ronconi, mit Giorgio Strehler, mit Giancarlo Sepe auftritt und Stücke von großem dramatischem Wert spielt.
Sie hat zahlreiche Anerkennungen erhalten, unter anderem "Maschera d'Argento" (Silberne Maske) fürs Theater, "Eleonoir Duse", "UBU", für ihre Kinoauftritte: "David di Donatello", "Nastro d'argento" (Silberne Band), "Grolle d'oro".
Lina Wertmuller (italienisch)
Piccolo Teatro (italienisch)
Dario Fo