Max Gazzè fügt seinem erfolgreichen Repertoire ein neues, mitreißendes Album hinzu, das uns einen sichereren Autoren offenbart, einen mutigen Erzähler, der sich für seine musikalische Kreativität an verschiedenen Quellen inspiriert, ohne die Frische der Neuheit zu verlieren, die ihn von anderen unterscheidet.Das Album ragt auf Grund seiner gewählten Texte hervor, seiner mitreißenden Melodien, einer expressiveren und reiferen Stimme des Autors und des neuartigen und gleichzeitig unmittelbaren Einsatzes der Instrumente.
Max Gazzè spricht mit authentischem Stolz von seinem vierten Album: "Die Platte sendet Botschaften aus und sie hat, meiner Meinung nach, eine starke Kommunikationsfähigkeit. Ich habe mich fast zwei Jahre lang der Vorbereitung von diesem Werk gewidmet, zwei Jahre während denen ich (...) mit steigender Aufmerksamkeit die Geschehnisse in einer Welt beobachtet haben, die immer kleiner wird und es daher immer schwieriger macht, die Unausgeglichenheit zu ignorieren, die in ihr vorherrscht".
Leitfaden der Lieder, von denen jedes einzelne einzigartig sowohl in Hinsicht auf Atmosphäre, als auch Melodie ist, ist der Konflikt, die Spannung: "Mir gefallen harmonische und farbliche Kontraste" erklärt Gazzè, "sie machen mich neugierig, auch wenn es sich um soziale Kontraste handelt - wie zum Beispiel in dem Lied "Eclissi di periferia" - oder um Bezugsprobleme ("Il debole fra i due"). Das Album lebt von diesen Spannungen, wie auch jene, die zwischen einem Jungle-Rhythmus und einer reinen, melodischen Linie entsteht".
Auch diesmal hat Max die Texte vierhändig mit seinem Bruder Francesco geschrieben: besonders für dieses Album "Ognuno fa quello che gli pare?" ("Jeder macht, was ihm passt?", A.d.R.) war der "Beitrag von Francesco größer als bei den anderen Alben. Die Worte werden stets mit größter Sorgfalt gewählt: ohne auf alle Kosten Komplexität anstreben zu wollen, suchen wir mit Aufmerksamkeit nach den ausdrucksvollsten Worten, die am besten auf mögliche, neue Horizonte hinweisen, oder nach anderen, die dann jeder auf seine Art erforschen kann".
Sein jüngstes, musikalisches Werk gibt den Auftakt zu einer Tournee in den wichtigsten, italienischen Theatern: 30 Konzerte, die Teil eines ausgearbeiteten, künstlerischen und zivilen Projekts sind, dem sich Initiativen anreihen, die in Zusammenarbeit mit Universitäten und humanitären Organisationen organisiert werden. Unter anderem eine Wanderausstellung mit Gemälden von demselben Gazzè, der sich so auch als leidenschaftlicher Amateurmaler vorstellt: die Einnahmen der Ausstellung gehen an die Intersos, eine No-profit Organisation, die im Falle eines humanitären Notfalls wo auch immer auf der Welt in Aktion tritt, was wieder einmal den kontinuierlichen, sozialen Einsatz des Künstlers beweist.
Die Daten der Tournee im März
1 Turin - Teatro Colosseo
11 Bologna - Teatro Medica
12 Genua - Teatro Genovese
15 Perugia - Teatro Morlacchi
16 Piancastagnaio (SI) - Teatro di Abbadia
18 S. Giovanni L. (VR) - Teatro Astra
19 Trento - Auditorium Santa Chiara
21 Fabriano (AN) - Teatro Gentile
22 Bari - Teatro Team
23 Lecce - Teatro 121
26 Neapel - Teatro Cilea
28 Palermo - Teatro Massimo
29 Catania - Teatro Metropolitan
30 Cosenza - Teatro Rendano
März.2002
Max Gazzè (auf Italienisch)
Intersos (auf Italienisch)