Es ist der neue Roman von Diego Cugia, Journalist, Autor und Fernsehregisseur, die meisten kennen ihn als Erfinder von Programmen wie "Francamente me ne infischio" und, vor allem, "Jack Folla Alcatraz".
"No" ist eine surreale Erzählung, die auf ironische Art und Weise, das Italien von heute beschreibt. Eine Selbstkritik damit das heutige Italien nicht auch das von morgen wird.
Hauptperson ist die junge rebellische Lehrerin Speranza Adamoli, die eines Tages entscheidet sich auf eine verlassene griechische Insel zurück zuziehen. Als neue Wohnung wählt sie den Leuchtturm von Antikythera.
Nach sechzehn Jahren platzt plötzlich eine Fernsehtruppe des Senders "Grande Rete Interattiva" in Speranzas Haus. Der Moderator, als "Prinz" bekannt, vergiftet sie mit einem Keks um dann live die letzten Momente im Leben des Opfers zu senden.
So beginnt die virtuelle Reise von Millionen von Abonnenten durch die Erinnerung der Hauptdarstellerin, und so durch das Italien von heute: faschistische Schläger die Senatoren geworden sind, Kommunisten die katholisch geworden sind, usw. In wenigen Worten, diese "falschen" Leute denen sie "Nein" gesagt hatte als sie Italien verlies.
Millionen von Augen sind auf ihr Privatleben gerichtet, auf ihr Liebesleben, mit Paolo, einem Kriegsgesanten und Journalist.
Einer ihrer letzten Schüler in Rom erkennt Speranza wieder und begibt sich nach Antikythera um zu versuchen seiner Lehrerin das Leben zu retten.
Es liegt aber in den Händen des "virtuellen" Publikums zu entscheiden ob er sie retten darf oder nicht, ob ihr Leben lebenswert ist oder nicht.