Laura Betti ist in Bologna geboren und begann ihre Karriere als Jazzsängerin im Jahr 1958 zusammen mit Walter Chiari in der Musikzeitschrift "I saltimbanchi".Das Jahr darauf macht sie eine Tournee durch Italien mit dem Stück "Giro a vuoto" das auch an der Biennale von Venedig teilnimmt. Nach einigen Theaterstücken nähert sie sich in den Sechzigern dem Kino wo sie mit Roberto Rossellini, Alessandro Blasetti, Marco Bellocchio und Bernardo Bertolucci arbeitet.
Dann interpretiert sie einige Filme mit Pier Paolo Pasolini die sie später nutzt um den Film "Pier Paolo Pasolini e la ragione di un sogno" zu drehen. Einige Filme entstehen aus ihrer artistisch-sentimentalen Beziehung, wie zum Beispiel "La ricotta", "Che cosa sono le nuvole" und "Teorema" mit dem Laura Betti 1968 die Coppa Volpi als beste Schauspielerin bei der Mostra del Cinema di Venezia gewinnt.
Seit 1980 ist Laura Betti Leiterin der Stiftung Pier Paolo Pasolini um die Werke des verstorbenen Freundes in Erinnerung zu halten.
Bei der Vorstellung des Films "Pier Paolo Pasolini e la ragione di un sogno" hat Betti sich an den Schriftsteller und Regisseur erinnert: "Dies war der Dichter den ich liebte, bewusst oder nicht. Aber mit Sicherheit mehr als ich dachte, sehr viel mehr. Aber das merkt man erst später. Während ist es schwieriger und oft will man es nicht wahrhaben".
Über den Film hat sie gesagt: "Ich habe einen Film gedreht mit den Worten von Pier Paolo über Dinge die ihn seit langem nichts mehr angehen.
Ich habe diesen Film gedreht weil ich wissen wollte wo er jetzt wirklich ist. Es handelt sich viel mehr um eine reale Wahrnehmung als um einen Film.
Und ich kann nicht ausschließen das es sich dabei um mein geheimes Rezeptbuch in einem Heft mit Kästchen handelt.
Genau wie der Dichter sagt".
November.2001
Laura Betti (englisch)
PierPaolo Pasolini