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Ferrari: die Dame in rot

Ferrari ist ein italienischer Mythos, auf der ganzen Welt bekannt, dessen Geschichte mit einem Namen verbunden ist: Enzo Ferrari. Seine Leidenschaft für Motoren und Autorennen. Enzo Ferrari erblickt am 18 Februar 1898 in Modena das Licht der Welt. 1919 beginnt er als Pilot für Parma-Berceto die ersten Rennen zu fahren. 1920 wird er technischer Mitarbeiter bei Alfa Romeo. Er ist Testfahrer, Pilot und kommerzieller Mitarbeiter und zu guter Letzt Direktor von Alfa-Corse. Die "Società Anonima Scuderia Ferrari Modena" wird am 16 November 1929 in Bologna gegründet, unter den Teilhabern sind Augusto und Alfredo Caniato, Mario Tadini, Ferruccio Testa und, natürlich, Enzo Ferrari. Zu dieser Zeit war Enzo Vertreter für Alfa Romeo. Ab 1934 beginnt er den Sektor der Alfa Romeo Gran Prix Autos zu betreuen. Seine Autos haben als Symbol ein gelbes Feld mit einer italienischen Flagge in oberen Teil und dem, noch heutigen Symbol von Ferrari, steigenden Pferdchen. Das Symbol des steigenden Pferdchens war das Symbol des Fliegers Francesco Baracca, dessen Mutter es 1923 an Enzo Ferrari verschenkte.
Am Ende der '30 Jahre trennt Ferrari sich komplett von Alfa Romeo, Enzo möchte Hersteller werden, muss aber augrund eines Vertrages mit Alfa Romeo, mindestens fünf Jahre warten, ehe er das erste Auto mit dem Namen Ferrari herausbringen kann. So kommt das erste Auto von Ferrari unter dem Namen Auto Avio Costruzioni 815 auf den Markt. .
1947 wird das Modell 125S Sport gebaut, mit dem der Konstrukteur am 25 Mai des selben Jahres den ersten Sieg erreicht. Im folgenden Jahr, am 5 September, beginnt das Abenteuer Ferrari in der Formel 1, während dem GP d'Italia in Turin.
Es gibt kein Rennen an dem Ferrari nicht teilgenommen hat: F.1, F.2, Europameisterschaft in den Bergen, Weltmeisterschaft der Marken, Le Mans, Daytona, Sebring, Tausend Meilen, Targa Florio, Giro von Sizilien, IMSA, Carrera Panamericana. Während andere Autohäuser kamen, sahen, siegten und wieder gingen, war der Autohersteller aus Maranello immer aktiv, seit ihrem ersten Rennen im Jahre 1930.
1969 kauft FIAT die Scuderia Ferrari. Nach dem Sieg im Jahr 1972 in der Weltmeisterschaft der Marken und den schlechten Ergebnissen in der F1 wird entschieden sich nur noch auf die letztere zu konzentrieren. Privatleute könne ihre Ferraris aber immer noch in anderen Rennen nutzen.
Seit 1994, dank dem Sohn von Enzo Ferrari, Pietro Lardi, fährt Ferrari wieder bei IMSA mit, und zwar mit dem Model 333SP. Sie gewannen damit den Piloten und den Konstrukteurstitel (Fermin Velez, 1995), und ungefähr 4 x haben sie ihn nur um ein Haar verpasst (zwei Konstrukteurstitel und zwei Pilotentitel mit Papis und Montermini).
Die Scuderia baut den Motor Dino (dem erstgeboren und früh, an Muskeldystrophie, gestorbenen Sohn gewidmet), Herz des Lancia Stratos, Gewinner in vielen Rallyes der siebziger Jahre und auch in der F2 genutzt. Ausserdem den Lancia Lc2 Endurance ab 1983.
www.ferrari.it
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