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Zirkus Maximus


Der Zirkus Maximus ist das größte Bauwerk des Schauspiels aller Zeiten. Er ist 600 m. lang, 140 m. breit und wurde während den Anfängen der Stadt Rom errichtet. Der Legende nach, fand hier, während den Spielen zu Ehren von Conso, der Raub der Sabinen statt, woraufhin die Stadt zum Leben erweckt wurde.

In Wahrheit ist ein erster Eingriff im Valle Murcia auf die Errichtung einer Kloake zurückzuführen, die es ermöglichte, die Zone trocken zu legen und das Terrain zu regulieren. Sicherlich waren die Eingriffe in dieser Phase nur wenige, doch Anfang des 2. Jahrhunderts v. Chr. wurden hier monumentale Werke wie zum Beispiel der Bogen von Stertinio, und die Säulen mit den Statuen erschafft.

Dreh- und Angelpunkt des Bauwerks war die Hochterrasse an den Extremitäten, auf der sich Dekorationen befanden (unter anderem Delfine), um den Wettkämpfern anzuzeigen, wie viele Runden sie noch zu drehen hatten. Sie war mit Säulen, Statuen, Altären, Tempelchen und zwei Obelisken verziert. Die Hochterrasse war in der Tat der geeignetste Sitz für die neuen und alten Kulte des Tals des Zirkus.

Unter der Herrschaft von Cäsar beginnt schließlich die Errichtung eines wahren Baus mit Mauerwerken, der bis zu den Eingriffen von Augustus verschönert und erweitert wurde, welcher den Bau vervollständigte und die Reitbahn restaurierte, indem er sie mit dem Obelisken verzierte, welcher sich heute auf der Piazza del Popolo befindet, und den „Pulvinar“ errichten ließ.

Das Feuer war eine der Kalamitäten, die den Zirkus Maximus mehrmals trafen und verwüsteten, welcher während der domizianisch-traianischen Epoche fast vollständig zerstört wurde. Aus dieser Zeit stammt der Großteil der Backsteinstrukturen, die heute noch sichtbar sind.

Der Zirkus blieb, möglicherweise auch nur teils, bis zum Jahr 549 in Betrieb, als Totila die letzten Spiele verkündigte.

In den darauffolgenden Jahrhunderten wurde der Zirkus Maximus für die verschienartigsten Gebräuche eingesetzt: Anbauland, Judenfriedhof und Industriegebiet.

Die Befreiung der Zone wurde in den Dreißigerjahren durchgeführt und hat einen Großteil des Halbkreises und des Titusbogens ans Licht gebracht.

September.2002

Stadt Rom (auf Italienisch und Englisch)



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