Wie man weiss haben viele ausgewanderte Italiener in der Welt wichtige Positionen erreicht. Wie Frank Stella, Sohn eines Auswanderers der zwanziger Jahre und heute Freund von bekannten Persönlichkeiten, wie Pavarotti und Politikern. Sein Sohn Peter erzählt uns aus seinem einzigartigen Leben.Erzählen Sie uns aus dem Leben ihres Vaters?
Seine Eltern starben als er 6 war. Mein Opa ertrank im See des Missuri und mein Oma starb ein Jahr später aus Kummer. Er hatte eine arme, aber keine schlechte Jugend. Seine Brüder, einige schon verheiratet, entschieden alle zusammen auf einen Bauernhof zu ziehen. Mein Vater konnte so anfangen etwas Geld zu verdienen in dem er sehr früh begann zu arbeiten. Zu Beginn des zweiten Weltkriegs ging er zur Air Force, anfangs als einfacher Soldat. In den Kriegsjahren zeigte er seine Fähigkeiten und wurde befördert. Während eines Aingriffs wurde er verletzt und von einer Krankenschwester namens Martha versorgt: meiner Mutter. Er nannte sie immer "Seinen Engel", weil sie in den traurigen Stunden seines Krankenhausaufenthalt leise kam und wieder verschwand. Sie heirateten, aber mein Vater verlies das Militär nicht und nach dem Krieg bezogen sie gemeinsam die Flugzeugbasis in Missuri. Als der vierte Sohn geboren wurde beschloss mein Vater sein Militärkarriere aufzugeben und eröffnete mit der Hilfe seiner Brüder ein Restaurant in Detroit. Das erste einer langen Serie. Das Essen wurde auf italienische Art und Weise gekocht und immer mehr Leute riefen ihn für einen Cateringauftrag. Sogar das Weisse Haus und die Universitäten bestellten bei Frank Stella. Meinem Vater reichte das aber alles nicht, er sagte: "Meine Brüder haben mir geholfen, warum sollte ich nicht denen helfen die Hilfe brauchen?". So begann er in Kirchenorganizzationen zu arbeiten und später half er sogar, als Freiwilliger, denen die von der Gesellschaft ausgeschlossen wurden. Dieses hilfsbereite und selbstlose Verhalten interessierte sogar das Weisse Haus, von wo man ihn bei seinen Vorhaben unterstützte. Gleichzeitig interessierte er sich auch für Musik und Kunst. Ihm wurde es ermöglicht einige Restaurationen an Theatern und Monumenten in Detroit zu machen. Ausserdem bekam er ein Ehrendiplom in Kunstgeschichte und Pavarotti bat ihn eines seiner Konzerte in Detroit zu organisieren.
Was macht ihr Vater heute?
Er arbeitet. Seine Frau starb vor 4 Jahren und Clinton half ihm in diesem Moment wahnsinnig. Die Arbeit erfüllt sein Leben, er braucht sie. Er kümmert sich immer noch um Volontariat und ist immer bereit Bedürftigen zu helfen.
Woher kommt diese hilfsbereite Ader ihres Vaters?
Aus dem Italienischen. Für meinen Vater ist das wichtigste die Familie, alles in seinem Leben dreht sich um die Familie. Wo eine Familie mit Zusammenhalt ist, ist auch die Freude, auch wenn man arm ist. Wir, seine Söhne, sind genauso erzogen worden. Sogar seine Enkelkinder, auch wenn 100% amerikanisch, haben noch was von dieser Erziehung mitbekommen. Meine Tochter Giulia hat sogar beschlossen Kunst in Rom zu studieren, um mal die italienische Luft zu atmen...