Der Ortasee, der einst „Cusius“ genannt wurde, liegt westlich des Lago Maggiore. Er ist reich an Geschichte und antiken Monumenten, umgeben von grünen Hügeln und kann sich hervorragender Hotels und Campingplätze rühmen.Die bekannteste Ortschaft des Sees ist Orta San Giulio, mit ihrem charakteristischen Platz, der Palazzotto (1582), dem Heiligen Berg mit 20 Kappellen, die dem Leben von Sankt Franziskus (1591-1770) gewidmet sind und der Insel San Giulio auf dem Ortasee, auf der sich eine romanische Basilika aus dem 12. Jahrhundert befindet, die einige Fresken und Steinwerke von Oira stets aus dem 12. Jahrhundert birgt.
Weitere sehenswerte Ortschaften sind: Gozzano mit der S. Giuliano Kirche aus dem 17. Jahrhundert, der romanischen Kirche S. Lorenzo, der kleinen Kirche Luzzara (mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert) und, auf dem Hügel über dem See, dem Turm Buccione (4. – 5. Jahrhundert); Omegna, ein wichtiges Industriezentrum mit hervorragenden Sport- und Badeanlagen in Bagnella, wo die Kirche S. Ambrogio aus dem 13. Jahrhundert liegt.
Um den Touristen die Wahl hinsichtlich der Besichtigungstouren des Sees und der umliegenden Zonen einfacher zu machen, haben die lokalen Institutionen, Museen und Ortschaften von touristischem Interesse, entlang der Seeufer und auf den Hängen des Mottarone, 1997 das Ökomuseum Cusius ins Leben gerufen.
Bei dem Ökomuseum handelt es sich vorwiegend um eine Route aus den natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten der Gegend, die in drei verschiedene Strecken unterteilt sind: Kultur (Museum der Ethnografie und der Musikinstrumente in Quarna Sotto, Museum des Wasserhahns und seiner Technologien, Museum der Regen- und Sonnenschirme, u.s.w.), Kunst (Stiftung Calderaia, die Heilige Kunstsammlung in Forno di Omega, die Insel San Giulio - ein regelrechtes Museum unter freiem Himmel -, u.s.w.) und Natur (der Garten Alpinia, die Alm Selviana di Agrano, u.s.w.).
August.2002
Ökomuseum (auf Italienisch)
Ortasee (auf Italienisch)
Gemeinde Orta San Giulio (auf Italienisch)